Kompetenzen für die Welt von morgen

Pflege lernen. Zukunft sichern.

Dank medizinischer Fortschritte und besserer Lebensbedingungen werden die Menschen in Deutschland nicht nur älter, viele bleiben auch bis ins hohe Alter aktiv. Gleichzeitig wächst die Gesamtzahl an Senior*innen und damit der Bedarf an Unterstützungsleistungen im Alltag oder bei Krankheit. Die Folge: Es werden immer mehr qualifizierte Pflegekräfte gebraucht.

Die Pflegebranche bietet ein Berufsfeld mit Perspektive: anspruchsvoll, abwechslungsreich und langfristig gefragt. Dennoch befindet sich die Pflege in der Krise: Personal fehlt in nahezu allen Pflegebereichen. Differenzierte Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf können dabei helfen, den Fachkräftemangel langfristig abzumildern. Denn nicht jede Aufgabe erfordert die Qualifikation einer dreijährigen Fachausbildung. Gefragt sind kürzere Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf und Chancen, qualifizierte Mitarbeiter*innen aus dem Ausland in Deutschland beschäftigen zu können. 

Drei Wege in ein 
Berufsfeld mit Zukunft

An den bfz-Pflegeschulen gibt es dafür verschiedene Zugänge. Die Ausbildung zum*r Pflegefachmann*frau dauert drei Jahre, ist kostenfrei und europaweit anerkannt. Die generalistische Ausbildung ermöglicht nach erfolgreichem Abschluss die Arbeit mit Menschen aller Altersstufen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen – von Krankenhaus und Pflegeheim bis zur ambulanten Pflege, Kinderkrankenpflege und Psychiatrie.

Einen deutlich schnelleren Berufseinstieg bietet die Ausbildung zum*r Pflegefachhelfer*in. Sie dauert nur ein Jahr und bereitet darauf vor, Pflegefachkräfte bei Betreuung und Versorgung zu unterstützen. Wer weitere Karrierechancen nutzen will, kann im Anschluss direkt in das zweite Ausbildungsjahr zum*r Pflegefachmann*frau starten.

Doch selbst wenn derzeit wieder mehr junge Menschen eine Pflegeausbildung beginnen, wird das den Bedarf auf absehbare Zeit nicht decken. Prognosen zufolge steigt die Zahl pflegebedürftiger Menschen bis 2050 um 37 Prozent, während bis 2035 mehr als 300.000 Pflegekräfte in der stationären Versorgung fehlen könnten. Viele Einrichtungen sind deshalb schon heute auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen.

Damit sie in Deutschland in ihrem erlernten Beruf arbeiten dürfen, müssen sie eine Kenntnis- oder Eignungsprüfung ablegen; für die Anerkennung durch das Landesamt für Pflege ist zudem ein Sprachniveau B2 erforderlich. Das bfz begleitet diesen Weg mit berufsbezogenen Sprachkursen und einem neuen Pilotprojekt: dem Vorbereitungslehrgang Berufsanerkennung Pflege. Er unterstützt internationale Pflegekräfte dabei, sich gezielt auf das Anerkennungsverfahren vorzubereiten. Am ersten Pilotdurchgang von September 2025 bis Januar 2026 nahmen Pflegekräfte aus dem Kosovo, Brasilien, Indien und Namibia teil.

Der nächste Schritt zur Entlastung

Mit dem Pflegefachassistenzgesetz (PflFAssG) entsteht ab 1. Januar 2027 ein einheitliches Berufsprofil für die Pflegefachassistenz. Vorgesehen ist eine 18-monatige generalistische Ausbildung mit dem Abschluss als Pflegefachassistentin oder Pflegefachassistent. Mit dem neuen Berufsbild soll die Pflege entlastet und Aufgaben effizienter verteilt werden können. An allen zehn bfz-Pflegeschulen soll die neue Ausbildung im September 2027 starten.

Die bfz-Pflegeschulen

9

Pflegeschulen

Schüler*innen in der Ausbildung zum*r Pflegefachmann*frau zum Ausbildungsstart

860

300

Schüler*innen in der Ausbildung zum*r Pflegefachhelfer*in zum Ausbildungsstart

Absolvent*innen zum*r Pflegefachmann*frau 2025

204

Kompetenzen für
die Welt von morgen

Mit ihren 14 Gesellschaften zählt die bbw-Gruppe heute zu den größten Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen in Deutschland. Täglich schulen wir an 500 Standorten rund 50.000 Personen und sichern damit den Fachkräftebedarf der Wirtschaft.

magazin

01 - Die Welt im Wandel

Die Welt
im Wandel

Der Bedarf an Fachkräften wird auch in den kommenden Jahren nur schwer zu decken sein. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen alle verbleibenden Erwerbspersonenpotenziale aktiviert und durch gezielte Qualifizierung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
02-die Trends der Zukunft

Die Trends

Der Zukunft

Der Bedarf an Fachkräften wird auch in den kommenden Jahren nur schwer zu decken sein. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen alle verbleibenden Erwerbspersonenpotenziale aktiviert und durch gezielte Qualifizierung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
03 - Wirtschaft im Update

Wirtschaft 

im Update

Der Bedarf an Fachkräften wird auch in den kommenden Jahren nur schwer zu decken sein. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen alle verbleibenden Erwerbspersonenpotenziale aktiviert und durch gezielte Qualifizierung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
04 - Zukunft braucht Verantwortung

zukunft
braucht 

Verantwortung

Der Bedarf an Fachkräften wird auch in den kommenden Jahren nur schwer zu decken sein. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen alle verbleibenden Erwerbspersonenpotenziale aktiviert und durch gezielte Qualifizierung auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

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